Startseite Veranstaltungen Comedyabend Hiltrud und Karlheinz

Sponsor

Besucher


Heute:54
Gestern:72
Monat:1227
Vormonat:1855
Jahr:12869
Gesamt:63088
Närrischer Comedyabend mit Hiltrud und Karlheinz Drucken

Vom  Urlaub am Meer, Seebestattungen und Nacktputzern
Hiltrud und Karl-Heinz begeisterte unser Publikum beim „Närrischen  Comedyabend“


Wenn sie auftreten, bleibt kaum ein Auge trocken. Am 24.03.12  präsentierte das Hanauer Comedy-Traumpaar Hiltrud und Karl-Heinz im ausverkauften Saalbau Schmid in Eichen sein neues Programm „Was iss’n jetzt schon widder?“ Er ist schon ein armer Kerl, der Karl-Heinz (Frieder Arndt): In seiner Ehe hat er wenig zu melden, was gesagt und gemacht wird, entscheidet zunächst mal seine Frau Hiltrud (Petra Giesel), und zu allem Überfluss hat er auch noch die komplette Hausarbeit am Bein. Hiltruds Credo nämlich lautet: „Die Küche ist mir viel zu gefährlich, da geh‘ ich lieber gar nicht erst rein.“ Außerdem, so betont sie, schwebt Frau eh immer in latenter Verletzungsgefahr: „Wie leicht stolpert man über seinen putzenden Ehemann?“ Nun also hatte er sich ein einziges Mal in seinem Eheleben durchgesetzt, der Karl-Heinz, und zwar in Sachen Urlaubsreise. Er wollte eigentlich so richtig weit weg, nach New York nämlich, wo was los ist, Hiltrud zieht es immer eher in heimatliche Gefilde (Bad Orb). Frankreich ist es geworden, aber, Achtung, via Bad Orb! Jetzt sind die beiden wieder da und wollen den Zuschauern ihre schönsten Dias vom Urlaub zeigen. Dafür haben sie sich einiges vorgenommen, denn „ein Dia-Abend unter 200 Dias ist kein Dia-Abend“. Am Anfang

gibt es Salzstangen für alle, aber bitte schön einteilen, und dann macht sich Karl-Heinz erstmal daran, den Dia-Projektor anzustellen. Der ist aufmüpfig und bleibt es auch bis kurz vor Schluss des Programmes, also erzählt das Ehepaar Szenen aus Urlaub und Alltag.  So zum Beispiel zum Thema „Urlaubskasse“, die Hiltrud gerne aufgebessert sehen wollte. Klar, dass ihr Mann sich einen Putzjob suchen muss. „Aber den wollte keiner haben, also biete ich ihn als Nacktputzer an.“ Der erotische Putzteufel geniert sich ein bisschen, gibt dann aber, sehr zur Freude des Publikums, eine Kostprobe seiner Kunst. Und, mal ehrlich, wer kann einem leicht angegilbten Feinripp schon widerstehen“ Oder der Aufenthalt an der „Riwera“: Karl-Heinz wünschte sich ein Zimmer an der Promenade von Cannes, Hiltrud dazu: „Das ist mir viel zu teuer für den Karl-Heinz. Da hab ich mich allein einquartiert.“ Für den Gatten reichte die Pension, 300 Kilometer im Landesinneren „mitten in den Pygmäen“. Hier hatte der Abgeschobene aber offensichtlich trotzdem seinen Spaß, wie er mit einem leidenschaftlichen Tango unter Beweis stellt, bei dem kaum ein Auge trocken blieb. Überhaupt: Die Mischung aus kernigen Dialogen, witzig-schmissigen Tanzeinlagen und Liedern von Schlager bis Mambo lässt den Zuschauern beim Lachen kaum Zeit zum Verschnaufen oder Atem holen. Urkomisch: Hiltruds Ambitionen für die Teilnahme an „Deutschland sucht den Superstar“. So zwingt sie ihren Mann zu einem Duett des Piaf-Liedes „Je ne regrette rien“, das Karl-Heinz ob seiner mangelnden Fremdsprachenkenntnisse nicht richtig über die Lippen gehen will. Gefilmt werden soll das Ganze auch – leider aber steht die Kamera auf einem Stuhl, so dass die gesamte Choreographie am Boden stattfindet. Zum Schreien! Zwischendurch schlüpfte Karl-Heinz in die Rolle der befreundeten Frau Ebersberger, doch auch sie hat keinen Erfolg, als sie den Dia-Projektor nach verbliebenem „Reststrom“ untersucht. Nach der Pause bewiesen beide mit flotten Tanz- und Gesangseinlagen ihr Können. So wurde etwa Udo Jürgens‘ Lied „Ich war noch niemals in New York“ kurzerhand in „Ich war noch niemals in Bad Orb“ umgedichtet. Dazu wurde mit den Hüften gewackelt und mit den Augen gerollt, sodass im Zuschauerraum vor Lachen kein Auge trocken blieb. Am Ende fand sich auch die Fernbedienung des Projektors unter einer Zeitung wieder und die Diaschau konnte beginnen. Doch bereits beim zweiten Bild zeigte der Projektor „Ferdisch“ an. Das Publikum erklatschte sich am Ende noch eine Zugabe.
Wir sind stolz über diese erfolgreiche Veranstaltung und hoffen, die beiden im nächsten Jahr mit ihrem neuen Programm wieder bei uns in Eichen begrüßen zu dürfen.
Danke an alle Besucher und an die Mitglieder, die einen Dienst übernommen haben.

 

Mehr Bilder von der Veranstaltung... (klick)

Hier geht es zum Pressebericht vom Närrischen Comedyabend
mit Hiltrud und Karlheinz am 24.03.2012:

Bericht und Bild v. F. Bongartz, Hanauer Anzeiger v. 04.04.2012 (klick)